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TAEKWON-DO SCHULE KIM

Der Ty (Gürtel) - Allgemeines und Hintergründe


Der Anfänger im Taekwondo beginnt seine Laufbahn als Weißgurt und steigt dann nach je erfolgreich absolvierter Gürtelprüfung im Gürtelgrad auf. In der Regel sollten zwischen 2-4 Gürtelprüfungen pro Jahr stattfinden, wobei ein Schüler normalerweise alle 4-6 Monate an einer Prüfung teilnehmen kann. Die hängt davon ab ob der Schüler nach Ansicht des Meisters die benögtigten Anteile an Techniken, Poomse, Einschrittkampf, Selbstverteidigung, Freikampf und der Theorie zur Kup-Prüfung bereits beherrscht.

Geprüft wird man jeweils auf einen Kup. Ein Kup ist ein halber Gürtel, von weiß ausgehend, was der 10. Kup ist, wäre der nächste Gürtel der weiße mit einem gelben Ring (der 9. Kup). Nur bei besonderer aussergewöhnlicher Leistung kann ein Kup-Grad übersprungen werden. Insgesamt sollte man jedoch die Bedeutung der Gürtelfarbe nicht überbewerten, da der Gürtel eigentlich nur dazu dient, die Jacke (Dobok) zusammenzuhalten!

Im Taekwondo ist der Dobok (Trainingsanzug) weiß, was einen symbolischen Charakter hat. Die Farbe Weiß ist wie ein unbeschriebenes Blatt, völlig leer. Weiß nimmt leicht alle anderen Farben an. Wie ein leeres Glas, in das neues Wissen eingegossen wird. So auch der Schüler in weißem Dobok der das Wissen und Können der Meister aufnehmen und verarbeiten sollte, um es dann in die Tat umzusetzen. Diese Bedeutung wurde dem weißen Dobok zugeschrieben, doch entstand der weiße Trainingsanzug aus der Tatsache, daß früher Farbstoffe zu teuer waren und einfache Menschen sie sich nicht leisten konnten.

Noch eine Anmerkung zum Gürtelknoten: Er sollte sich korrekt gebunden am Habukbo befinden, dem Energiezentrum des Vitalbereiches, der Körpermitte des Menschen (etwas unterhalb des Bauchnabels). (Den Ty binden)